„Superschöne Atmosphäre“ beim Fährfest

Die Seilfähre „Tussy“ ist bei den Caputhern und ihren Gästen beliebt, spart man doch durch eine Überfahrt übers Caputher Gemünde eine Strecke von 20 Kilometern. Die Fähre gibt es seit dem Jahr 1853. Am Sonnabend feierten tausende Besucher beim 15. Fährfest ihre „Tussy“.

 

[...] Die Wasserskishow, das Highlight jeden Fährfestes.

Organisiert werden die zwei Shows am Nachmittag und die Lichtillumination am Abend vom Wasserskiclub Caputh „Preussen“, der seit 1990 Landesstützpunkt für den Wasserskisport und der erfolgreichste Verein der Gemeinde ist: Über 100 Meistertitel, darunter deutsche, europäische und Weltmeistertitel gewannen die Mitglieder vor allem in der Jugend und Seniorenklasse. Von sechs bis 66 standen die Sportler am Samstag auf den Ski – winkten, sprangen und drehten sich. Trotz erschwerter Bedingungen durch leichtes Hochwasser und starke Strömung begeisterten die dreißig Wassersportler das Publikum, das am Ufer jubelte: „Man merkt schon, dass es schwierig ist“, sagt Sven Baruth, „Schließlich sind es Meister und Vizemeister. Aber die haben das gut im Griff“, meint der Potsdamer, der zum vierten Mal für die Show mit Familie angereist ist. Lust, selbst mal auf solchenSkiern zu stehen, bekam er beim Zugucken schon. In diesen Genuss kam Bürgermeisterin Kerstin Hoppe (CDU) zum fünfzehnten Mal. Traditionell eröffnete sie die Wassershow – in diesem Jahr begleitet von zwei Rittern –, denn dargestellt wurde die 700-jährige Geschichte Capuths bis zur Wiedervereinigung. [...]

Wie viel Mühe und Arbeit in der Vorführung steckte, sah man an der sehr gut abgestimmten Einsätzen, der Choreographie und den vielen verschiedenen Kostümen. Dabei durften auch Einstein und Fontane baden gehen. Kalt war es nicht, versichert Hoppe, die auf den Wellen eine sehr gute Figur machte: „Im Winter fahre ich Ski. Auf den Wasserski fühle ich mich wie auf einer Buckelpiste“, sagt sie. Albert Groß (11) stand schon mit zwei Jahren das erste Mal auf dem Board von Opa Heiko Hüller, dem Präsidenten des Vereins. Seit er vier Jahr alt ist, betreibt er den Sport aktiv. Vor allem die Wettkämpfe machen dem Elfjährigen Spaß, nicht zuletzt, „weil man immer etwas Kleines gewinnt“. Bei der Fahrt durchs Gemünde ist die Wende besonders schwierig: „Die Kurve ist sehr eng. Man muss aufpassen, dass man nicht rausgeschleudert wird“.

 

 

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